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Nadia Sawas

14.02.2026 – 21.03.2026

Nadia Sawas arbeitet als Künstlerin und Schriftstellerin in Zürich. Seit 2022 widmet sie sich vollständig ihrer künstlerischen Praxis und entwickelte eine rohe, expressive Bildsprache, in der Farbe, Materialität und Worte aufeinandertreffen. Ihre Werke beginnen häufig mit Textfragmenten – eingeritzt, übermalt, halb ausgelöscht – bis Intuition die Führung übernimmt. In ihren Bildern, Texten und Installationen hinterfragt sie überlieferte Narrative und und greift Mythen auf, die sowohl individuelle als auch kollektive Wahrnehmung prägen.

In ihrem ortsspezifischen Werk für bonustrack.zh setzt sich Sawas mit der Idee des „Non-Lieu“ (Marc Augé) auseinander, widerspricht diesem Begriff jedoch in Bezug auf den Ausstellungsort. Bevor Wiedikon zum beliebten Ausgehviertel wurde, war es ein von der Industrialisierung geprägtes Arbeiterquartier und wurde dann zur Heimat vieler Migrant:innen. Die Seestrasse selbst ist eine uralte Wegführung entlang des Zürichseeufers und dient mit dem Ausbau der Eisenbahn bis heute als Verkehrsachse.

„Ich wollte einen sichtbaren Erinnerungsraum schaffen, der der historischen Bedeutung des Quartiers Rechnung trägt“, so Sawas.

Nadia Sawas (Schweiz, geb. 1987) absolvierte ihr Studium an der Universität Zürich mit Bachelorabschlüssen in Geschichte und Rechtswissenschaften. Sie ist ausgebildete Texterin und erwarb ein CAS in Marketing Writing / UX Writing an der Schweizerischen Textakademie. Sie ist seit 2022 als bildende Künstlerin tätig.
Jüngste Ausstellungen beinhalten unter anderem: Duo-Show „Shaping Myths“ mit Alina Kopytsia für Bahay Contemporary in Genf (2025), „If you bury me I might bloom“ mit ARTPOWHER Contemporary (2025), grossflächige Installation „Antipoden“ im KHaus Basel für Bøwie Gallery (2024), Teilnahme an „Helvetia in Motion“ in der Helferei Zürich (2025).

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